Neuerscheinung auf dem Buchmarkt

Neuerscheinung ab August 2021 im Buchhandel und als eBook

Kaviar zum Nachtisch

Hineingeboren in eine sch… Familie

von Norbert Sandmann

Tauchen Sie ein in die Gefühlswelt des kleinen Stefan. In eine Kindheit, geprägt von Missbrauch und brutalsten Prügelattacken. Vernachlässigt und gedemütigt bis hin zur Vergewaltigung. Hineingedrückt in eine Welt voller Schuldgefühle und Selbstzweifel.

Tauchen Sie ein in die Gefühlswelt des kleinen Stefan. In eine Kindheit, geprägt von Missbrauch und brutalsten Prügelattacken. Vernachlässigt und gedemütigt bis hin zur Vergewaltigung  Hineingedrückt in eine Welt voller Schuldgefühle und Selbstzweifel.

Buchdetails

Biografien & Memoiren
Sprache: Deutsch
Seiten: 380
Altersempfehlung: 18 – 99
Format: Taschenbuch ISBN: 9783754147672
Format: eBook ISBN: 9783754148730
Format: Kindle ASIN: B09BTMCKXF

Rezesionen

Mainpost – Buchvorstellung: Eine Kindheit im Ausnahmezustand


Katrin Hoffmann Hui, als nicht betroffene bin ich gerade von Tränen überflutet worden. Gänsehaut am ganzen Körper. Man kann nur erahnen welch leid dieser kleine Körper erfahren musste und dennoch tut es weh zu lesen. Es gehört viel dazu dieses Buch zu kaufen und zu lesen. Für empathische, stark fühlende Menschen wird dieses Buch sicherlich ein,, ich begleite dich durch die Hölle" werden!!
Rezesion von Katrin Hoffmann auf Facebook

 


Ein Buch zu einem sehr wichtiges Thema Rezension aus Deutschland vom 25. September 2021 Ich habe das Buch gerade zum Geburtstag geschenkt bekommen. Obwohl es ein schreckliches Thema behandelt, nämlich sexualisierte und andere Gewalt gegen Jungen, habe ich mich sehr darüber gefreut. Denn zu diesem Thema gibt es noch viel zu wenig Literatur. Ich arbeite selbst als Psychologin in einer Beratungsstelle und habe immer mal wieder männliche Klienten, die als Kinder in der Familie oder auch als Erwachsene in ihren Beziehungen Gewalt ausgesetzt waren oder sind. Es ist ein großes Problem, dass es für dies Thema bisher in der Gesellschaft nur wenig Interesse und Offenheit gibt. Dadurch bleiben viele Opfer zu lange mit ihrem Leid allein. Gut, wenn sich Stück für Stück etwas an diesem gesellschaftlichen Weggucken ändert. Dies Buch kann ein Schritt auf dem Weg zu einer breiteren gesellschaftlichen Auseinandersetzung sein. Danke dafür!
Rezension von K.R. auf Amazon

 


Stefan Memmel #Literaturtipp #schwerekost #Missbrauch Heute möchte ich das Buch „Kaviar zum Nachtisch“ empfehlen, dessen Autor Norbert Sandmann ich bereits vor einigen Jahren als streitbaren, aber engagierten Geist – vor allem in Sachen Inklusion - kennengelernt habe. Mit dem Buch hast Du lieber Norbert mich nicht nur überrascht, sondern auch zutiefst beeindruckt. Das Buch erzählt die reale Geschichte eines Jungen, der in seiner Kindheit in den 60er Jahren schwer sexuell von seinem Vater und seinem fünf Jahre älteren Bruder missbraucht wird. Mit beeindruckender Authentizität wird eine Kindheit dargestellt, die sich zwischen der Fassade einer normalen „kleinen“ Arbeiterfamilie und der brutalen Gewalttätigkeit eines unberechenbaren Vaters und einer lieblos gleichgültigen Mutter abspielt. Das Buch begleitet den Protagonisten über sein ganzes Leben, bis in die Gegenwart hinein. Nichts wird ausgelassen, weder die vielen gescheiterten Beziehungen noch die Ausflüge in Swinger-Clubs, auch die körperlichen und psychischen Langzeitfolgen des Missbrauchs werden schonungslos beleuchtet. Dass das Buch an einigen Stellen sprachlich etwas holprig ist, nimmt der Geschichte keineswegs die Beklommenheit und die entsetzliche Dramatik über viele Seiten hinweg, Mir fiel es an manchen Stellen sehr schwer weiterzulesen, so erdrückend war die Schilderung einiger Szenen. Norbert, meinen größten Respekt vor deinem Werk! Die Lektüre lohnt sich auf jeden Fall; vor allem, wenn man - wie ich - das Glück hatte nicht einmal in Ansätzen mit solchen Gewaltexzessen jemals in Berührung gekommen zu sein.
Rezesion von Stefan Memmel auf Facebook

 


Dieses Buch ist gewidmet allen Kindern und Erwachsenen, deren Leben bereits im Kindesalter durch sexuellen, physischen und psychischen Missbrauch durch ihre Schutzbefohlenen nachhaltig zerstört wurde. Es richtet sich speziell an Opfer und Täter, Familienangehörige, Freunde und Bekannte. Es soll denjenigen die Augen öffnen, die bis heute glauben, Kinderpornografie schade dem Kind nicht. Es richtet sich an die Konsumenten von Kinderpornos, die erst die Nachfrage nach diesen Filmen ermöglichen.

Es zeigt allerdings auch die Wege, die sich Jahrzehnte später auftaten, um die verschiedenen Verhaltensmuster zu durchbrechen. Ihm das permanente schlechte Gewissen zu nehmen und seine Interessen erfolgreicher durchzusetzen und um das Erlebte zu verarbeiten und einzuordnen. Neben den Erlebnissen, denen Stefan ausgesetzt war, gibt dieses Buch einen Einblick in verschiedene gesellschaftlichen Epochen.

Der Autor und Herr Fuhrmann lernten sich über eine Selbsthilfegruppe für Opfer von sexualisierter Gewalt auf Facebook kennen. Da beide aus der gleichen Stadt kamen, trafen sie sich zu einem persönlichen Gespräch auf einen Kaffee. Beide waren sich sofort sympathisch, so entwickelte sich eine tiefe Freundschaft zwischen ihnen. Als Stefan von seinem Martyrium erzählte, entstand die Idee seine Lebensgeschichte niederzuschreiben.

In endlosen Stunden interviewte ihn Norbert Sandmann. Stefan gab bereitwillig Auskunft. Bei manchen Passagen fiel ihm das Erzählen zum Teil sehr schwer, so schrecklich waren die Erinnerungen an das Geschehene. Während der Vorbereitungen für diese Lektüre, die eineinhalb Jahre dauern sollten, musste auch der Autor Norbert Sandmann oft genug ein Déjà-vu erleben.

Wenn durch dieses Buch auch nur ein sexueller Missbrauch verhindert, ein Kind weniger misshandelt wird, dann haben Stefans Leiden und dieses Schriftwerk seinen Sinn erfüllt.

Die hier beschriebenen Namen und Orte sind zum Schutz der Betroffenen, teils Opfer, teils Täter frei erfunden. Eventuelle Ähnlichkeiten mit existierenden Personen wären rein zufällig und sind nicht beabsichtigt.

 

Vati liebte den Ledergürtel

Die Mutter brachte das Geld zum Leben nach Hause und versorgte so die Familie. Ihr war es immer sehr wichtig was Andere über sie und ihre Angehörigen denken könnten, deshalb musste auch immer der Schein gewahrt sein. Versorgt wurden die Jungs von ihr mit Lebensmittel, Kleidung und all den Sachen die Kinder so brauchen, doch an nötiger Liebe, Nähe und Wärme fehlte es zum Leidwesen ihres Nachwuchses gänzlich.

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